Das große Besteck!

Wohin mit all den schönen Daten, die den Scheiben entrissen wurden oder von den (wenigen) Anbietern hochauflösenden Musikmaterials bezogen wurden? Ein
NAS (Network-­Attached Storage) erledigt diese Aufgabe recht überzeugend und energiesparend. Zumeist verfügen die Laufwerksbüchsen mit Kleinhirn über eigene Dienste zum selbsttätigen Verteilen der unterschiedlichen Daten im Netz. Für Musik empfehlen sich Multimediadienste für das Durchsuchen und Abspielen von Multimediainhalten auf dem NAS über DLNA/UPnP-Heimgeräte.

Da diese Dienste häufig der eierlegenden Wollmilchsau recht nahe kommen, können diese zwar eine ganze Menge, aber bezogen auf Musik kaum etwas richtig. Daher habe ich auf meinem NAS (5bay-Synology DS 1010+) zunächst Java und anschließend den Minim-Server von Simon Nash installiert. Minim ist in Java geschrieben und ausschließlich für Musik zuständig. Es ist zudem der erste Dienst, der auch die volle Coverauflösung auf meinem iPad unter ChorusDS richtig darstellt und sinnhafte Kategorien zur Verfügung stellt, mit denen ich die Musiksuche immer weiter eingrenzen kann. Ich kann z.B. die Alben durchsehen, die 2012 erschienen sind. Dann in 2012 die auswählen, die einem bestimmten Genre zugeordnet sind… So wird es zum Vergnügen, sich durch die eigene Musik-Sammlung zu bewegen. Minim bietet noch eine ganze Menge mehr Möglichkeiten (Stichwort „tagging“) und gibt auch endlich Klassikhörern Werkzeuge an die Hand, um sich mit Freude durch die Klassiksammlung zu bewegen.

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