Time to switch!

Der Aqvox-Switch SE ist nun im Dauereinsatz und der Eindruck hat sich festgesetzt, da müsse noch etwas gehen. Vor allem der Bass war fulminant, kraftvoll, aber für meinen Geschmack doch zu viel des Guten. Gab es da eine unbeabsichtigte Wechselwirkung zwischen den beteiligten Gliedern der Kette? War die Positionierung vom Switch ungünstig?

Ein Email-Wechsel mit Norman Lübke von Aqvox sollte Klarheit in mehrfacher Hinsicht bringen. Er empfahl, den Switch möglichst nah am Streamer zu platzieren.

Also raus aus dem Serverschrank und ins Hifi-Rack verfrachtet (vgl. zweites Schaubild). Der alte D-Link DGS-1210-16 im 19-Zoll-Rackformat wurde reaktiviert und an die Patchbay gehängt. Jetzt kümmert sich der Aqvox-Switch ausschließlich um die digitalen Musikquellen und versperrt – um es vorweg zu nehmen – noch umfassender und äußerst erfolgreich allem digitalen Unbill den Weg!

Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass da noch so viel mehr möglich ist! Das ist nicht eine Nuance anders, das ein richtiger Sprung und wirklich klasse. Der letzte Vorhang ist aufgezogen und die Musik steht frei zwischen den Lautsprechern. Ansatzlos, mühelos, konturiert, frei im Raum schwebend. Kein „aber“ mehr. Richtig laut? Klar, das geht richtig gut dank der Abwesenheit irgendwelcher Artefakte, die den Hörgenuss trüben. Kompressionslos geht es in Lautstärkebereiche, die den sozialen Frieden im Haus bedrohen. Aber es geht auch leise – deutlich müheloser und unverstellter als bisher. Die Musik atmet und es fällt überhaupt nicht schwer, ihr zu folgen und sich entführen zu lassen.

Danke, Mission accomplished! Der neue Switch bleibt, der alte V1 geht. Jetzt aber erstmal weiter Musik hören…

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